Die Friedrich-von-Schiller-Schule fördert als sportfreundliche Schule die besondere Bedeutung des Sich-Bewegens und gemeinschaftlichen Sporttreibens sowohl im schulischen als auch im außerschulischen inklusiven Bereich.

Bewegung ist gerade für Schüler mit Unterstützungsbedarf von grundlegender Bedeutung für die Entwicklung des eigenen Körperschemas, den Erwerb von Material- und Sozialerfahrungen und nehmen zuletzt Einfluss auf die Entwicklung von Sach- und Fachkompetenz im schulischen Kontext. Gerade dieser Zusammenhang von Wahrnehmung, Kognition, Verhalten und Motorik werden grundlegend in Bewegungslandschaften psychomotorisch gefördert. Lernen mit, durch und über Bewegung fördert zudem das Selbstwertgefühl.

Ob Triathlon, Volksläufe oder Drachenboot die Schillerschüler sind in allen Bereichen stets inklusiv vertreten und erwerben vielfältige positive Bewegungserfahrungen. Durch gemeinsame sportliche Wettbewerbe werden Distanzen und Hemmungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung abgebaut und positive Sozial- und Selbsterfahrungen gewonnen.

Die Rollstuhlbasketball-AG ist bei den Schüler und Schülerinnen überaus beliebt und ermöglicht den Rollstuhl als Sportgerät in einer sehr dynamischen und inklusiven Sportart kennenzulernen. Die Schüler erwerben vielfältige koordinative Fähigkeiten und sind mit großer Bewegungsfreude in sportlich fairen Turnieren aktiv, wo sie sich als Team erleben und positive Erfahrungen mit anderen sammeln. Rollstuhlbasketball fördert Fairness, Toleranz, Kooperationsfähigkeit sowie Leistungsbereitschaft. Seine Attraktivität motiviert auch viele Nichtbehinderte diesen Sport ernsthaft zu betreiben. Sie lernen von Schülerinnen mit Beeinträchtigungen die richtige Rollstuhltechnik und werden so für die andere Sichtweise sensibilisiert.

Trialthlon
Jugend trainiert ...